Nicht alle Bilder von Max Prantl sind erhalten (in gutem Zustand). Trotzdem gibt es noch einige sehr schöne, auffällige Gemälde, aus denen jetzt ein paar Postkarten bestehen. Schön anzusehen, von meditativer Schönheit und auch einfach nur schön, um jemanden zu schicken.

Die Postkarten werden als Satz von 18 verschiedenen Karten für 5 Euro verkauft. Sie können diese bestellen, indem Sie eine E-Mail mit Ihrer Bestellung und Ihren Daten an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! senden.

Sie können auf ein Bild klicken, um die große Version zu öffnen und auf Ihrem Computer zu speichern.

Schilderij van een blauwe berg door Max Prantl Schilderij van een plant door Max Prantl  Schilderij door Max Prantl  Schilderij van een jonge vrouw door Max Prantl 
Schilderij van een bloem door Max Prantl Schilderij van een kerstroos door Max Prantl  Schilderij van een berg door Max Prantl  Schilderij van rode bloemen door Max Prantl 
Schilderij van blauwe bloemen door Max Prantl Schilderij van een een driekoppige berg door Max Prantl  Schilderij van berg met water door Max Prantl  Schilderij van een stralende rode bloem door Max Prantl 
Schilderij van Madonna door Max Prantl  Schilderij van Kerstrozen door Max Prantl  Schilderij van een bloem door Max Prantl  Schilderij van een bloem door Max Prantl
Schilderij van een bergketen door Max Prantl 
Gemälde von ein blauer Berg von Max Prantl

Max Prantl's geschriebenes Werk entstammt seiner Militärzeit während dem Krieg und der Zeit danach. Es war eine Zeit der inneren Krise und Erleuchtung, durch die ihm klar wurde, was er zum Ausdruck bringen wollte. Wer Prantl's grundlegendes Werk: 'Licht aus der Herzmitte' (lange vergriffen, heute zum Glück aber wieder herausgegeben als 'Der Mensch ohne Angst - Licht aus der Herzmitte'), aber auch seine übrigen Bücher kennt, weiß um die hohe Schau dieses 1957 verstorbenen Innsbrucker Malers und Dichters. Es war sein unentwegtes Anliegen, den Menschen von heute aus dem Kerker seines irdisch verengten Verstandesdenkens hinauszuführen in die Freiheit eines Geistbewußtseins, das im innersten Wesen des Gotteskindes Mensch urständet.

Alle seine Schriften bilden tragende Pfeiler einer Brücke, die zu einem Weg in unendliche Weiten und Höhen führt - hin zu jener ewigen Heimat, von der Christus im Gleichnis vom verlorenen Sohn und seiner Rückkehr geredet hat.

Dem Schaffen Max Prantls liegt ein michaelischer Zug zugrunde: der Kampf um die Befreiung des Menschen von der Angst, die ihm - als mangelndes Vertrauen zu Gott, der Unendliche Liebe - jeden Zugang zu dem geistigen Reich in sich versperrt. Angst ist nur durch das Erwachen des Menschen zum Geistbewußtsein überwindbar. Dieses Erwachen aber führt ihn zum Erkennen und Erleben der Liebe, die als Ur-Licht und Urkraft der Gottheit in allem Geschaffenen waltet. Sie ist die Anima mundi, die 'Weltseele' ältester Geistlehren. In der christlichen Esoterik führt sie den Namen Maria: die in der Schöpfung gestaltgebende und gestaltwerdende Unendliche Liebe. Maria nicht als 'Mutter Gottes', sondern Gott als Mutter, in seinem mütterlichen Aspekt alles vom Gotteswillen Erzeugte in ihrem Schoße bergend, hegend und zur Vollendung entwickelnd.

Bemerkenswert im Schaffen Prantls ist, daß er von einem eigenen Erleben einer höheren Wirklichkeit heraus spricht. Er zeigt nicht das Empfinden einer Gefühlsregung oder Stimmung, wie eine Verzückung oder Euphorie, sondern ein wie selbstverständlich erlebtes, fast sachliches Dasein, höher und reicher als das, um das wir als materiell eingestellte Alltags-Menschen wissen. Offenbar lebt er aus einer geistigen Ebene mit einem Realitäts-Wert heraus, wo er sich Schritt um Schritt 'hineinkämpft'. Begriffe wie: Kampf, eigene Verantwortung, Sich-Entscheiden, Glaubwürdigkeit und konkret Leben aus dem inneren Licht heraus, sind für ihn selbstverständliche Elemente. Dieser Wirklichkeitssinn bildet die gewaltige Kraft seines Werks, durch das er uns Vieles zu sagen hat. Auch ist dies der Grund, warum seine Schriften die so oft als bequem empfundene Unverbindlichkeit entbehren. Während er sich auf christliche Wahrheiten gründet, ragt er zugleich über diese hinaus und ist beteiligt in einem Bereich, vor dem die traditionelle christliche Lehre immer dogmatische Schranken gesetzt hat. (Daß er sich die Kirche nicht als Freund hat bewahren können, ist eben selbstverständlich.)


Nachstehend folgt eine Übersicht der Bücher von Max Prantl. Für eine kurze Impression der Inhalt klicken Sie bitte die daneben stehenden Bilder an.

Wir können die Bücher von Max Prantl nicht in deutscher Sprache liefern, aber vielleicht sind einige in deutschen Buchhandlungen erhältlich. Überprüfen Sie diese Seite für ISBNs und Informationen.

Die niederländischen Bücher von Max Prantl sind in den Niederlanden und über diese Website erhältlich. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der niederländischen Version dieser Seite (Bestellen (NL)) oder senden Sie eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Licht aus der Herzmitte boekomslag

Max Prantls Hauptwerk wäre wohl 'Der Mensch ohne Angst - Licht aus der Herzmitte' (holländisch: 'Het Stralende Hart'), das ein wahrhaftes und eindringliches Dokument seiner inneren Erleuchtungsweg und der daraus hervorgehenden Erkenntnissen bildet. Keiner wird dieses Buch aus der Hand legen, ohne daß er irgendwie im Innern bewegt wäre.

Leider ist dieses Buch im Moment schwer / unmöglich zu bekommen. Sie können versuchen, es in einer Buchhandlung mit den folgenden Informationen zu finden, oder kontaktieren Sie uns unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weitere Information und Zitate: Licht aus der Herzmitte

ISBN 3-931142-11-6

Astrologie DE versie boekomslag

Astrologie als Tiefenpsychologie und Seelenheilkunde

Weitere Information auf den Niederländische seite: Astrologie

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ISBN 3-931142-12-4

Zitate: Astrologie (DE)

Schilderij van Kerstrozen door Max Prantl

Aus dunklen Talen’ war bis vor kurzem noch das einzige Buch von Prantl, das in deutscher Sprache zu haben war; heute aber ist auch dies vergriffen - bis auf einigen wenigen Exemplare. Neben fünf hinreißenden 'Märchen' enthält es einige wunderschöne Reproduktionen. Ein Zierat.

Leider ist dieses Buch im Moment schwer / unmöglich zu bekommen, aber Sie können ein Märchen von diesem Buch, Ingemin, hier lesen: Ingemin.

Cover Unbegriffenes Licht

Unbegriffenes Licht’ (holländisch: 'Onbegrepen Licht') ist ein weiteres inhaltsreiches Werk, in dem Prantl die biblischen Evangelien und die Offenbarung des Johannes in die Sprache unserer Zeit kleidet. Es zeigt eine neue Sicht und gibt Antwort auf Fragen, die von denen gefragt werden, die sich nicht länger mit den kirchlich abgedroschenen Phrasen zufrieden geben können, und selbst nach zu denken lernen möchten.

Leider ist dieses Buch im Moment schwer / unmöglich zu bekommen. Wir haben kein weitere information zum diesem Buch.

Zitate: Unbegriffenes Licht

Cover Buch Christrosen

Die märchenhafte Erzählungsfülle von ‘Christrosen’ (holländisch: 'Kerstrozen') trägt uns zu einer Welt mit einer Menge der Erlebnisse, wo wir die Wirklichkeit wieder mit unseren richtigen (geistigen) Augen schauen lernen. Beim Lesen drängen tiefe geistige Wahrheiten in uns hinein, von denen die mythischen Erzählungen gespickt sind. Bilder, bildende Erzählung, erzählende Bildung... Zum In-Einem-Atem-Auslesen, aber auch zum Immer-Wieder-Lesen.

Leider ist dieses Buch im Moment schwer / unmöglich zu bekommen. Wir haben kein weitere information zum diesem Buch.

Zitate: Christrosen

 

Besondere Beachtung verdienen noch folgende Bücher:

- Gedichte Hier wird klar erkennbar, daß geistige Realitäten mit irdischen Wörtern eigentlich nicht richtig dargestellt, sondern nur ahnend geschildert werden können. Prantl benutzt also warme, hinreißende, weitgreifende Bilder, um uns sozusagen 'mitzunehmen' zu alledem, das er uns zeigen möchte. Er war ein Österreicher und als solcher wohlbekannt mit der wirkungsvollen Schönheit einer majestätischen Gebirgslandschaft mit ihren Lüften, Blumen, Auen, Höhen und Tiefen. Die Gedichte wurden schon ins Niederländische übersetzt - für Deutschlesende aber behält der ursprüngliche Text seinen richtigen, inhaltsreichen Wert. Sehen Sie sich dazu mal die 'Lesestube' an.

- Astrologie Indem der Mensch eigentlich eine geistige Wirklichkeit innerhalb einer materiellen Hülle ist, sind auch sein 'Schicksal'' und Lebensverhältnisse Ausdruck seines inneren Wesens. Im Hinblick auf unsere Verbundenheit mit dem 'All' ist es denn auch selbstverständlich, daß 'die Sterne' in ihrer eigenen Sprache andeuten, was sich im geistigen Bereich regt und im seelischen Bereich zum Ausdruck kommt. Auf diese Weise verstanden, wird die Astrologie zu einer 'Tiefenpsychologie' und 'Seelenheilkunde', die uns helfen kann, unser wirkliches, geistiges Lebensziel zu erreichen.

- ‘Prophetische’ Bücher. Diese sind eine Sammlung von Schriften, die jeweils auf eigene Art eine Anschauungsweise bieten, was der Mensch - d.h. wir Menschen - zu beachten hätte, wenn er zu einer Welt gelangen soll, in der allein eine ehrliche, geistige Entwicklung möglich wäre. Verschieden in Art und Gegenstand wie sie sind, sind die Bücher dennoch zusammen in einem Band herausgegeben werden, weil sie eines gemeinsam haben: Ihren kräftigen Appell an die Menschheit, endlich einmal 'erwachen' zu wollen.  

Gemälde einer blühenden Distel von Prantl

Weil er Wesentliches zu sagen hat - Geistiges, das unser menschlich-spirituelles Leben geradezu berührt, das die Leute sich besser überlegen sollten. Selbstverständlich war dies schon öfters der Fall, jedoch ist es bei Prantl außergewöhnlich, daß ihm zu Lebzeiten und auch nachher sehr viele Steine in den Weg gelegt wurden. Die Urheber dieser Obstruktion gehörten ohne Ausnahme zur etablierten Ordnung, die seine Äußerungen nicht gerne erfahren hat - was fast ein sicheres Zeichen wäre, dass seine Lebenseinstellung und -schau eine fürs wahre Leben ungeheuer wichtige 'Botschaft' in sich tragen. So ist es ja allen Propheten und sonstigen spirituellen Neuerern ergangen. In dieser Zeit ist das Internet ein hervorragendes Medium, um das publik zu machen, was sonst unbeachtet bleiben würde.

Diese Seite beabsichtigt nicht, Max Prantl 'kennen zu lernen'. Dafür ist die Menge seiner Gedanken zu umfassend und zu tiefgreifend. Wem solches vor Augen stünde, lese besser in aller Ruhe seine Bücher und ließe diese auf sich wirken. Eine Internetseite kann nur dienen, um die Aufmerksamkeit auf seine Person und Arbeit zu lenken, wodurch möglicherweise in einzelnen Menschen das Bedürfnis aufkommt, mehr darüber wissen zu wollen. Geistiges Wachstum vollzieht sich ja nicht in einer Welt der glänzenden, hin und her huschenden Bildern, sondern in den stillen Augenblicken danach und daneben.

Von seinem geschriebenen Werk (mehrere Bücher) war in der deutschen Sprache längerer Zeit kein einziges Buch mehr zu haben. Zum einen Teil wurden sie nicht herausgegeben und zum anderen Teil nie neu aufgelegt. Zum Glück ist heute sein Hauptwerk 'Der Mensch ohne Angst - Licht aus der Herzmitte' wieder erhältlich. In den vergangenen Jahren wurden zum ersten Mal alle seine Bücher ins Niederländische übersetzt und - dank einer guten Spenderin - in vier Bänden veröffentlicht (Titel: 'Het Stralende Hart', 'Onbegrepen Licht', 'Kerstrozen' und 'Astrologie'). Prantls Gemälde - die Stück für Stück mehr als sehenswert, ja sogar hochwertige künstlerische Bilder sind - befinden sich heute zum Teil noch im Privat-Besitz. Es würde sich aber die Mühe sehr lohnen, wenn man davon Reproduktionen anfertigen würde (von 18 dieser Bilder wurden bereits schöne Postkarten gemacht; zum Ansehen oder Anfordern: klick hier: ).

Geld und sonstige Unterstützung spielt dabei sebstverständlich eine wichtige Rolle. Wirklich geistiges Wachstum verkäuft sich kaum, es gibt also auch wenige, die Geld und Mühe dafür opfern möchten. Dennoch gehen wir diesen Weg, weil wir das Vertrauen haben, dass bereitgestellt werden wird, was von nöten ist. Also auch Geld und Arbeitskräfte, und damit die Möglichkeit zu weiteren Veröffentlichungen, Übersetzungen usw. Wenn Sie vielleicht in sich spüren, irgendwas beitragen zu können und zu wollen, zögern Sie dann bitte nicht und verständigen Sie sich mit Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Unterschätzen Sie aber auch nicht die Bedeutung der immateriellen Beiträge: es sind eben geistige Kräfte, die das endgültige Ergebnis bestimmen. Auf Ihren Beitrag irgendwelcher Art wird großen Wert gelegt, einfach weil Sie dann mithelfen, dem Nachlaß Max Prantl's seinen richtigen Platz zu geben.

 

Foto van een Vinca-bloem

Eine persönliche Geschichte von Auke van Gemert, Übersetzer der Werke von Max Prantl und Gründer der Max Prantl Foundation.

Selbstverständlich ist es sehr sinnvoll, über Max Prantl zu reden und zu schreiben: nicht nur wurde er zu Unrecht der Vergessenheit preisgegeben, er hat aber so viel Wichtiges zu erzählen, dass seine Stimme schon öfters und eindringlicher vernommen werden sollte. Wenn es sich aber darum handelt, die Leute wirklich zu treffen, so komme ich nicht umhin, meine eigenen Beweggründe darzustellen. Etwa wie man endlos über Jesus sprechen könnte (wie es eben in den Kirchen geschieht), während man ohne das 'Pfingstenfeuer' eines Petrus nicht Tausende oder gar nur die wenigsten hätte berühren können. Also: was hat mich alle diese Jahre hindurch getrieben, soviel Zeit und Energie auf einen unbekannten Mystiker mit weltfremden Ideen zu verwenden? Weshalb bin ich ‘verrückt’ genug gewesen, um mich in das zu vertiefen, was ein 'vernünftiger' Mensch kaum haben möchte?

Einmal zurück zum Beginn. Seit ich vor 52 Jahren geboren wurde, bin ich immer ein ‘Gott-Suchender’ gewesen. Dass ich mit dem evangelisch-reformierten Milieu meiner Eltern nicht einverstanden sein konnte, war hinterher nur logisch, gleich wie meine Suche durch mehrere spirituellen’ Gruppen und Kreise. Meine Suche endete aber nie, nie vermochte ich damit aufzuhören. Eine geistige Krise vor 12 Jahren war die Ursache, dass ich mich im Innern von ganzem Herzen für 'Das Leben' entschieden habe. Seitdem bin ich ein ‘Jesus-Anhänger’, inwendig, ohne evangelische, charismatische oder sonstige ekstatischen Äußerungen.

Das Übersetzen von Büchern ist für mich immer ein Weg des Bewußtwerdens gewesen; immer habe ich zu mir selbst gesagt: "Wenn ich diese Sache wirklich verstehen soll, muß ich sie übersetzen - mit anderen Worten: ich muß sie mir zu eigen machen und meine eigenen Worte dafür finden". So habe ich jahrelang Bücher u.a. von dem Mystiker Jakob Lorber übersetzt, bis ich später auf das Werk von Max Prantl stieß. Inzwischen habe ich sein gesamtes Werk übersetzt und veröffentlicht.

Wer das Leben sucht, sucht das wirkliche Leben, die geistige Wirklichkeit bzw. die Wahrheit. Während meiner ganzen Suche hat es sich mir nicht nur immer wieder gezeigt, dass Die Wahrheit irgendwo in der Mitte liegen musste (und deshalb gerade nicht in diesem Klub, dieser Sekte oder Gemeinschaft), sondern auch, dass vieles Wahrheit heißen will, was eigentlich nur Einbildung und Hirngespinst wäre. Sehr viele Leute faseln nur und beten nur ihren eigenen oder fremden Einbildungen nach, wobei es egal ist, ob es sich um kirchlich-religiöse, spirituelle oder New-Age Kreise handelt - oder wie sie sich selbst auch bezeichnen mögen. Was ihnen gemeinsam ist, ist die Überzeugung, die Antworten schon zu kennen, weshalb sie einfach aufgehört haben, die richtige (geistige) Fragen zu stellen. Geistige Sachkunde ist oft in weiter Ferne.

Als ich zum ersten Mal ‘Het stralende hart’ von Max Prantl las (damals auf deutsch, selbstverständlich: ‘Licht aus der Herzmitte’), trafen mich zwei Sachen: einerseits seine aufrichtige und nie aufhörende Suche nach Gott’, andererseits seine eigenen Erlebnisse, durch die er die Wahrheiten, die ich suchte, aus eigener Erfahrung heraus bestätigen konnte. Besonders sein eigenes Erleben der geistigen Wirklichkeit hat mich nicht mehr losgelassen, denn es war genau dasjenige, was allen übrigen Wahrheitspropheten abgeht. Für mich war dies das fehlende Zwischenglied.

Als Jesus-Anhänger habe ich natürlich gleich überprüft, ob seine Aussagen mit denen eines Jesu übereinstimmten, denn solches war für mich der Prüfstein. Inzwischen hatte ich eben gelernt, dass die Bibel (als Auskunfts-Quelle und deshalb auch als Unterlage für die religiöse Grundhaltung) kaum noch zuverlässig geheißen werden darf - wegen der vielen Änderungen, die man in den letzten 2000 Jahren vorgenommen hat: besonders das Neue Testament ist ein Faß voller menschlichen Erfindungen, mit hier und da noch einer Perle. Mein Jesus-Bild hatte sich denn auch stark geändert, aber wunderbarerweise stimmte es immer stärker mit dem überein, was Prantl aussagte. Ein Vergleich hinterher mit Buddha zeigte mir das gleiche: ebenso wie das Christentum ist auch das Buddhismus wäßrig geworden und von späteren Paulussen und sonstigen ‘Verbesserern’ verzerrt worden, jedoch entsprach der ursprüngliche Geist erstaunend genau dem des Prantls und denn auch dem des Jesu.

Hier hätte ich halt machenkönnen: Danke für die neue Erkenntnisse und gehen wir zur Tagesordnung über... So machen es viele Leute, warum ich denn nicht? Aber Max Prantl hat mich nicht losgelassen. Ich habe es als Unrecht empfunden, dass er so stark in die Vergessenheit gedrückt worden war: ich konnte mir den Eindruck nicht verwehren, dass solches absichtlich passiert war. Nachher wuchs diese Überzeugung immer weiter heran, wobei ich immer stärker das Bedürfnis empfand, diese Tatsache wieder zu 'berichtigen'. Seine geistigen Erkenntnisse hielt und halte ich für so wertvoll, dass ich zunächst den Plan fasste, seine Bücher irgendwie zu veröffentlichen, während ich eine Weile später anfing, eine informative Webseite über ihn zu gestalten. Ich wollte eben vollenden, was er nicht mehr vermocht hatte. Dies war eine wichtige, folgenschwere Entscheidung.

Dann kam ich in Kontakt mit seiner Schwester Elisabeth (die noch in Österreich lebt), die mich jahrelang in mancher Hinsicht unterstützt hat. Wir hegen eine ganz eigene Beziehung zueinander. Auch meine Frau und Kinder wurden immer enger beteiligt, ebenso wie einige andere, wodurch sich jetzt eine größere Basis für meine persönliche Begeisterung entwickelte. Heute ist die vorbereitende niederländische Arbeit eigentlich abgerundet: Die Webseite ist da, die Bücher wurden unter eigener Verwaltung herausgegeben, es gibt Postkarten und Broschüren, es gibt eine winzige Gruppe von Interessenten, es wurde eine Stiftung gegründet. In Österreich und Deutschland besteht noch immer Interesse und seit kurzem hat man sich dort bemüht, Prantl’s Werk tatsächlich wieder herauszugeben. Heute ist sein Hauptwerk 'Der Mensch ohne Angst' wieder erhältlich. Eigentlich müsste das Werk zusätzlich auch noch ins Englische übersetzt werden, weil solches eben einen großen Teil der Welt aufschließen würde. Warten wir ab.

Die wahrhafte, tiefe Versenkung in das geistige Leben eines Mystikers, sich ganz und gar in seine geistige Haut versetzen zu wollen ist - im Gegensatz zur Nachfolgung irgendeines Gurus - nicht unverbindlich, man kann es eben nicht für eine Weile machen und dann an den Nagel hängen’. Dies gilt bereits bei einem Jakob Lorber (obwohl alles bei ihm noch stark biblisch, also auf Distanz und deshalb auch nicht sehr lebens-einschneidend ist), vor allem aber bei Max Prantl. Er ist, soviel ich weiß, der einzige, der so eindringlich und logisch eindeutige geistige Anforderungen an die Menschen stellt. Anforderungen, die nicht nur so wie vom Himmel fallen oder jemands Eigennutz dienen, sondern vollkommen dem entsprechen, was von den großen geistigen Gestalten in der Vergangenheit gelehrt wurde. (Dass die Menschheit die Anforderungen und deren Konsequenzen damals und auch heute meist nicht hören möchte, steht auf einem anderen Blatt). Aber die Tonart ist nicht fordernd oder verurteilend (Strafgericht, Jüngster Tag u.ä.), eher einer unentrinnbaren Logik. Es ist einfach so.

Prantl ist es auch, der so scharf die finsteren Kräfte in ihrer aktiven Wirkung an den Pranger stellt, dass ich (zu meinem Glück!) die Existenz eines personifizierten Übels, des 'Teufels', wieder bestätigt fand. Heute darf man eigentlich nicht mehr an einen Teufel glauben, er soll dein 'Schatten' oder 'unbewusste bzw. finstere Seite' o.ä. heißen. Diese handhabt man im Sinne der Selbstbeherrschung und Relativierung. Aber Prantl zeigt, dass es Kräfte gibt, bei denen relativierende Beherrschung keinen Zweck oder Erfolg hat, und die nur gegen das aus dem menschlichen Herz stammende, lebendige Licht empfindlich sind. Damit steigt er über den üblichen Gedankenhorizont hinaus und wir treten in den Bereich der wahren Kraft oder ihres Gegenteils: der Schmarotzer. Und die enthüllendste Tatsache dabei: nicht einmal irgendein Teufel als Drahtzieher erhält die finstere astrale Welt (Luzifer zum Beispiel, dem wir gleich wie Gott an allem die Schuld geben könnten) sondern eher die Menschen selbst (als Mensch auf Erden oder nicht mehr inkarniert).

In jeder Hinsicht legt Prantl die Verantwortung und die Quelle der Unannehmlichkeiten bei den Menschen selbst, während er zugleich der Menschheit ihren richtigen Platz zeigt: einen Platz als 'tierischer' Ego-Mensch (auf Erden) oder 'leibhaftiger Teufel' (in der astralen Welt) für den, der das innere Licht ablehnen will, oder einen Platz als Ewige Sonne, ebenbürtig zu Jesu und anderen (auf Erden und in den lichten Sphären), für den, der die Wahrheit will. Für mich war diese Entdeckung eine wahre Erleichterung, weil damit die Aussagen Jesu Sinn und Gültigkeit bekamen, was wiederum den Weg aufschloß, um die Botschaft Jesu und damit auch seine geistige Wirklichkeit besser zu verstehen.

Eine andere Seite von Prantl, die mich unmittelbar traf, war seine Einstellung dem Leiden gegenüber, und seine Bereitschaft, sich selbst dem zu unterziehen. Für ihn ist es nur selbstverständlich, dass Inneres Licht Widerstand heraufbeschwört, und dass somit aus dem astralen Bereich heraus Angriffe erfolgen müssen. Die Kreuzigung Christi ist ihm eine Notwendigkeit oder Selbstverständlichkeit: In ihrer selbstgewählten Unzulänglichkeit vermögen die Menschen nichts anders als die Lebenskraft zu ermorden. Weil er sich seiner großen geistigen Lebenskraft bewußt war, hat er es sogar fertiggebracht, zu sagen: ‘Lasst die finsteren Mächte mich nur womöglich angreifen, so erleichtere ich damit die schwächeren Seelen und gebe ihnen somit die Gelegenheit, aufzusteigen.’ Eine Opferbereitheit, die wir uns kaum noch vorstellen können, die wir aber eben noch in Jesus wiederfinden, der ja das Leid bzw. die Sünden der Welt getragen hat.’ Seit ich mich mit Prantl befaßt habe, habe ich jeden Tag in meinem Leben die Angriffe vom astralen Bereich heraus bestätigen können, nicht nur als Beeinträchtigung oder Totschweigen, sondern bestimmt auch als wörtliche Mordgier. Offenbar bin auch ich für die finsteren Elemente ‘die Mühe wert’ geworden.

Alles dies entspricht vollkommen dem, was ich in meinem Leben gesucht habe: Eine lebendige Wirklichkeit, lebendige Kraft in einer materiellen und somit beschränkten Umwelt: Gott aktiv! Eigentlich eine unmögliche Kombination, menschlich gesprochen. Es nimmt also kein Wunder, dass 'die Welt' mit ihrem 'realistischen', 'vernünftigen' Verfahren und ihrer ‘bezahlten Liebe’ dafür keine Anerkennung, kein Geld und auch keinen Raum hingibt. Prantl hat es erlebt, Jesus und viele andere haben es erlebt, und auch ich kann es aus eigener Erfahrung heraus völlig bestätigen.

Eine andere Sache - auf die ich zunächst nicht gefaßt war - ist Einsamkeit. Wahres, geistiges Leben macht einsam. Da weithin die meiste Leute ihre eigene auf die Materie ausgerichteten Gedanken für ‘Geist’ halten und somit ihr geistiges Leben damit überschatten oder einfach verneinen, haben sehr viele eigentlich keine blasse Ahnung von dem, wovon Prantl spricht oder wovon ich hier rede. Folglich ist eine Kommunikation auf dieser Ebene schwierig oder gar unmöglich. Es verschlimmert sich noch dadurch, dass wir heute in einer regelrecht ‘gottlosen’ Zeit leben, einer Zeit, in der man mit Gott so wenig mehr rechnet, dass irgendwelche Suche nach höheren Lebensmöglichkeiten faktisch undenkbar geworden ist. Wer nicht emporschaut, der wird ja nie die Sonne schauen.

Alles dies entspricht dem, was Prantl als die 'Scheidung der Geister' kennzeichnet: nicht als ‘Jüngster Tag’ in apokalyptischem Sinne, sondern als eine endgültige geistige Entscheidung der Menschen, die ihre Lebensrealität und somit ihre Zukunft als geistiges Wesen bestimmt. Für mich selbst hat es Mühe gekostet, dies einzusehen (Gott liebt doch alle Menschen und wird sie endlos nachlaufen, so hatte ich es ja gelernt), jedoch konnte ich es mir nie verwehren, die Richtigkeit seiner Sicht anerkennen zu müssen. Die eigene freie Entscheidung, der eigene freie Wille der Menschen soll seinen Platz im Leben haben - wozu eine solche Wahl auch führen mag. Dabei stellt Prantl ein um vieles breiter und tiefgründigeres Bild von der Tragweite des menschlichen freien Willens dar, als mir je zuvor begegnet war - und bietet damit Aussichten Raum, die eine weitgehende Entwicklung zum Licht in sich schließen.

Als Rezept gegen alle (!) geistigen Mißstände gibt Max Prantl eigentlich nur ein einziges Remedium: Stelle deine Angst beiseite, gestatte dir nicht, Angst zu haben. Angst ist die Grundlage für alle Probleme. Dass Angst zugleich die Maske der geistigen Trägheit, des Widerwillens und von aller sonstigen finsteren Egotripperei ist, berührt er zwar, doch geht er nicht unnötig näher auf diese Frage ein. Dagegen solle man lernen, die eigene ‘Innere Sonne’ aufleuchten zu lassen und damit die Finsternis und Angst zu durchleuchten. Diese pragmatische Vorgehensweise hat mich immer maßlos gefesselt: Eine Art spirituelle Nüchternheit, mit der man etwas anfangen kann - ohne die Verschwommenheit oder Beschränktheit, die die sogenannte Spiritualität kennzeichnet und für geistiges Wachstum todbringend ist.

Im Obenstehenden habe ich versucht zu zeigen, was mich überhaupt an Prantl trifft oder getroffen hat. Doch schildere ich eigentlich nur Elemente von Entsprechung, Punkte der Erkennung. Es handelt sich aber um mehr als Erkennung an sich, wesentlich um die Liebe, die ich für ihn gefasst habe. Erkennung an sich könnte - wie meditativ auch - immer noch sterile Anschauung sein; es handelt sich jedoch um Liebe, wenn die Erkennung das Leben betrifft und somit zu einem mystischen Hochzeitsfest, zur Unio Mystica wird. Weisheit ist die Weise, auf der die Liebe sich ausdrückt und gestaltet - diese Ausdrucksformen sind es, die man erkennen kann, während die Liebe sich als eine frohe innere Einheit Geltung verschafft. Bis hier wird jede spirituelle Lehre - und sogar mancher ‘christlich’ denkende Mensch - mir beistimmen können. Prantl sollte aber nicht Prantl heißen, wenn er Obenstehendes nicht mit dem WILLEN erweitert hätte - mit dieser göttlichen Willenskraft, die nichts anders als das wahre Leben will und deshalb veraltete Gebilde zerstört und zu neuen hinführt. Wer sich diesen Willen zu eigen macht, wird wesentlich zu einem Michael, zu einem Kämpfer für Gott, zu einem tatsächlich glühenden Angehörigen der 'Ecclesia militans'.

Auf diese Weise tut Prantl einen Schritt, den die Menschheit im Grunde nicht will, den ich aber habe bejahen wollen: Sich tatsächlich entscheiden für das innerlich Lebendige und es zum Ausdruck bringen. Liebe, Weisheit und Wille: Die göttliche Dreieinigkeit, die das ‘Reich Gottes’, das Reich der Ewigen Sonnen auf Erden zur Realität macht. Dass er auch andere zu diesem Schritt aufruft, ist nur selbstverständlich. Und da dieses ‘himmlische Reich’ auf Erden zutiefst immer mein Lebensziel bildete, war es für mich genau so selbstverständlich, mich dafür in Verbundenheit mit Max Prantl 'von ganzem Herzen, mit meiner ganzen Seele und Vernunft und mit aller Kraft' einzusetzen.

Portretfoto van Auke van Gemert, de auteur van dit verhaal

Auke van Gemert

Ein Brief von Prantl über seine Vision

Prantls Vision: Licht aus dem Urlicht

Max Prantls Vision des neuen Zeitalters in obenstehendem Feldpostbrief von 9.8.1944: ‘Dieser Gedanke ... mündet nicht in ein Christentum der alten Prägung. Die Zeit dafür ist vorbei. Etwas Neues, Gewaltiges kommt herauf als Erbe und Testamentsvollstrecker des Christentums, viele werden daran bauen, am meisten, am tiefsten und schönsten aber die, denen der Sturm der Zeit den äußeren Glanz zerbricht.’


‘Gestern, am Sonntag, den 1. August 1948, geschah etwas so Unbegreifliches. Seit vielen Jahren ahnte ich, daß ich dicht vor dem Tore einer unfaßbar gewaltigen neuen Welt stand. Aber ich konnte den Riegel nicht finden, der mir das Tor noch verschloß, denn ich war blind, blind vor Angst. Nun wurde ich sehend, nachdem ich alle Ängste, unbegründete und begründete, die ein Mensch empfinden kann, erlebt und von mir geworfen hatte. Ich wurde sehend, ich fand den Riegel, und das Tor sprang auf, es wurde hell in mir und um mich, so unbegreiflich plötzlich, so niederschmetternd, als ob mitten in der Nacht die Sonne mit einem Donnerschlag über den Horizont geworfen würde.’

So beginnt Max Prantls mystische Reise. Er war damals fünfunddreißig Jahre alt, das klassische Alter für die Erfahrung des kosmischen Bewußtseins, der Erleuchtung. Der Mensch ist ein Schläfer, der Mensch ist ein Träumer. Wenn er erwacht, gibt es den Traum, gibt es den Schlaf, gibt es ihn selber nicht mehr. Das langsame Erwachen nennen wir Evolution und das plötzliche Mystik. In Wirklichkeit aber ist Mystik nur das Ende unserer alten Entwicklung und, vielleicht, der Beginn einer neuen. Hören wir zu, wenn ein Erwachender spricht: ‘In den letzten Monaten erlebte ich mich oft als körperfreies Wesen, als Wanderer im Unirdischen. Ich konnte seitdem meine inneren Kräfte freimachen und ausstrahlen, ein blauweißes blendendes Erzengelfeuer und ein purpurviolettes, das ich als Strahlung des Friedens empfand. Ich fühlte aber, daß mir noch eine fehlte: die Strahlung der Freude.’

‘Und da geschah es. Mit einem lautlosen und doch schmetternden Schlage, wie wenn eine Granate oder ein Blitz in unmittelbarer Nähe einschlägt, so daß man in einem zermalmenden Leuchten steht, aber keinen Laut mehr hört, riß der tiefste und der höchste Wesensgrund in mir auf. Schon seit Monaten konnte ich in ihn hineinfliegen, ich sah ihn aber immer über, außer mir. Nun empfand ich mich im Mittelpunkt eines Raumes, der aber auch ‘ich selbst’ war. Über dem Mittelpunkt strömte ein webendes, verzehrendes Feuer wie eine lebendige Sonne. Es fiel nicht von außen in diesen Raum herein, es strömte in ihm. Unterhalb stand ein leise atmendes, bläuliches Licht, das sich in der Tiefe wie in einem Abgrund verlor. Das sah ich in unmeßbar kurzer Zeit. Dann war alles ein goldenes Feuermeer. Die Erkenntnis traf mich wie ein Stoß: Meine göttlichen und meine irdischen Wesensglieder haben sich vereinigt. Oben und Unten, das Höhere und das Niedere Ich, Geistmensch und irdischer Mensch sind eins: die Mystische Hochzeit. Was inzwischen mit meinem Körper geschah, weiß ich nicht. Ich lebte ohne ihn und fand ihn erst wieder. Als ein ganz anderer stand ich wieder auf. Es war, als ob mich ein Abgrund von meinem bisherigen Leben trennte. Dieser Abgrund ist der mystische Tod.’

Aber schon vier Jahre früher schreibt er in einem Feldpostbrief: ‘Der Tod ging durch mein Herz wie ein Pflug und hat die letzten Tiefen aufgerissen. Hinter dem Gottesberg geht meine Sonne des Lebens unter. Eine neue steigt auf, die keinen Namen mehr hat...’ Und vorher, im Zwielicht, der Einöde zwischen zwei Welten: ‘Mir steht eine große Verwandlung bevor...’.

Die Vertraute, der er sich ohne Vorbehalt öffnet, ist seine Schwester Elisabeth. ‘Max’, so beschreibt sie ihn, ‘war 1,86 groß, schmal, zart. Er hatte wunderschöne braune, leuchtende Augen. Bei intensiver innerer Tätigkeit bekamen sie einen grünen Schimmer. Seine Hände waren schlank, seine Stimme warm, wohltönend, liebevoll. Er war der Hilfsbereiteste, Ritterlichste...’

‘Zu viel Zerstörerisches ist in mir. Zwingt das nicht zum Alleinsein das ganze Leben lang? Ich gehe durch immer neue Wandlungen und muß in Wut und Leidenschaft immer wieder alle Bindungen zerbrechen, die mich daran hindern. Meine Liebe wärmt nicht, sie verbrennt. Ich weiß,daß ich zu dem verdammten und doch so seligen Volk derer gehöre, die mit Teufelsarmen das Licht emporheben. Es ist nicht der Weg der Sonnenkinder...’

Gemälde von Blumen von Prantl

Keine Verehrung für Gott, sondern Liebe

Es ist eine Innsbrucker Kirche, in der ihn eine Stimme, die aus ihm selbst zu kommen scheint, erreicht: ‘Für dich bin ich hier nicht zugegen. Du sollst mich anders finden.’ Als er abends darüber nachdenkt, ist die Stimme wieder in ihm.

‘Sie war wie ein Wehen, sie drang wie aus einem Brunnen meiner selbst, und doch empfand ich sie als Stimme eines anderen. Es wurden daraus erst faßbare Worte, sie drangen erst in mein denkendes, Worte formendes Bewußtsein, wenn ich selbst in meiner Wesenstiefe dieses Wehen angenommen und bejaht hatte.’

Er glaubt, in diesem Wehen Gott zu erkennen, der keine Verehrung wünscht, sondern Liebe. Denn wir alle sind seine Kinder, im schaffenden Schoß der Gottheit gezeugt und aus ihm geboren. Gott straft nicht. Gott ist kein Dämon der Rache, der Vergeltung, der ewigen Verdammnis. Gott richtet nicht. Jeder ist sein eigener Richter. Gott ist auch kein ‘Er’, Gott ist ein ‘Es’, jenseits aller irdischen Geschlechtsbegriffe. Gott, unser aller Ursprung, ist uns Vater und Mutter zugleich. Gott ist die unendliche Liebe, die unendliche Freiheit für alle will. Max Prantl erkennt, daß er nicht nur für sich ein neues Tor ins Licht aufgestoßen hat. Ein Tor, das von Dämonen bedrängt und bedroht wird. Er nennt sie ‘die Herren von der anderen Seite’. Er beschließt:

‘Ich will vor nichts und niemand Angst haben.
Nichts und niemand kann mir schaden, solange ich tapfer und aufrecht bin.
Wenn ich sonst nichts mehr tun kann, dann kann ich immer noch meine Gedanken und Gefühle völlig ruhig halten.'

Am Mittag des zweiten August - dem zweiten Tag seiner mystischen Reise - tritt Max Prantl eine Waldwanderung an:
‘An einer Stelle, die mir schon immer unheimlich war, an der Kehre eines tiefen Hohlwegs, riß vor meinen Augen schlagartig etwas wie ein Vorhang entzwei, und ich stand in einer neuen Welt, die ich bisher nur in Entrückungen und plötzlichen Visionen erlebt hatte. Ich konnte meine irdische Umwelt noch sehen wie vorher, aber sie war und ist nur noch Vordergrund, der mein inneres Sehen und Hören nicht stört. Ohne Verbindung mit diesem Vordergrund (das ist nicht räumlich gemeint) drang eine Überfülle von Erscheinungen auf mich ein.’

Eine Überfülle, die er nur zum kleinsten Teil zu durchschauen vermag. Hunderte von Gestalten, grell leuchtend manche, drängen heran. Unter Engelsmasken grinsen Dämonen. Sie sprechen zu ihm, er liest ihre Worte als Gedanken, die in ihren Gestalten schwingen. Sie versuchen ihn mit Macht und glanzvollen Namen. Ekel ergreift ihn.

‘Nein. Meinen Namen gebe ich mir selbst. Aus der innersten Tiefe stieg ein Name in mein Bewußtsein.
Ein sehr gewöhnlicher Name. Viele tragen ihn.
Aber ich fühlte: Das ist mein Name. Der innere Name bezeichnet das Wesen.
Das Wesen, als das ich mich in der Geistwelt erkannt habe, will ich auch hier auf Erden sein.’

Eine Melodie steigt zugleich mit dem Namen in ihm auf, nüchtern und hart wie ein Kampfruf, und auch sie erkennt er als sein eigen. Einem plötzlichen Impuls folgend, schleudert er seinen Namen mit dieser Melodie in die Seelenwelt. Er steht wie eine strömende und wiegende Lichtbahn über der Welt und erlischt dann in einem langhin hallenden Donnergrollen, das ihm eisig ans Herz greift. Die lichten Gestalten sind verschwunden, und eine Mauer aus schwarzem Gischt schiebt sich gegen ihn heran. Er sieht, es sind Dämonengestalten. Ein widriger Hauch wie von Verwesung weht von ihnen herüber. Sie greifen an. Er zerschmettert die Dämonenmauer mit einem Blitz des blauen Feuers. Die Angreifer werden unsichtbar. Sie können den Bannkreis seiner Aura nicht überschreiten, solange er sich nicht von Angst ergreifen läßt. Läßt er sich von Angst ergreifen, erlischt die Aura, und alles kann an ihn heran. Seine Geistgestalt ist ganz anders als die irdische. Nicht schön und nicht häßlich, nicht groß und nicht klein, eine nüchterne klare Kampfgestalt.

Männliches und Weibliches vereint

‘Mein Weg als Ahnender und Träumender ist vollendet. Ich bin erwacht. Ich bin eine Ewige Sonne. Licht aus dem Urlicht, ich bin die unendliche Liebe.’ Zum ersten Mal sieht er sich selbst so, wie andere ihn sehen, gewissermaßen aus der Entfernung: ‘Ich sah mich als hohe, düsterblaue Gestalt in einer durchsichtigen, leise in sich strömenden Aura, wie man sich etwa einen Todesengel vorstellen könnte. Diese Gestalt ist wie aus wogendem Licht gebaut. Sie hat Menschengestalt, ist aber ein ,Es'. Männliches und weibliches Prinzip sind vereint. Aber nur Kopf, Brust und Arme haben deutliche Umrisse, alles andere ist strömendes Licht.’Ich gehöre zu dem verdammten und doch so seligen Volk derer, die mit Teufelsarmen das Licht emporheben...

Und wieder kommt ein Tag, an dem die ganze Seelenwelt wie unter einem fahlgrauen Dunst liegt. Aus dem Nebel, der immer dichter heranrückt, raunt es unsichtbar: ‘Du hast dein inneres Licht wieder verloren. Du kannst die Angst nicht mehr von dir abwehren. Es wird Nacht um dich und in dir. Die Nacht des Wahnsinns, die Nacht des geistigen Todes. Laß dich sinken, laß dich fallen, laß dich erlöschen.’ Er aber kämpft, und jeder dämonische Ring der Angst, den er sprengt, macht sein Bewußtsein weiter und heller.Distelmalerei von Prantl

‘Du bist ich und ich bin Du’

‘Plötzlich, wie mit einem lautlosen Schlage, riß wieder etwas wie ein Vorhang vor meinen inneren Augen entzwei. Ein im Grenzenlosen webendes königliches Leuchten, ein samtrotes und dennoch sonnenhelles, unsagbar holdes und reines lebendiges Feuermeer war um mich. Ich war nicht mehr, und dennoch war ich Unendlichkeit. Alle Begriffe, alle Grenzen waren versunken. Ich löste mich auf in diesem Sonnenmeer, dessen Unendlichkeit zur Stim­me wurde, zu einer unfaßbar liebeatmenden Stimme: DU BIST ICH UND ICH BIN DU. Ich war noch selbständige Persönlichkeit, und dennoch war ich eins mit Gott. Ich und Du wurden ein einziges Es. Gott, die in Liebe brausende und wehende Unendlichkeit, atmete in mir und ich in ihm als unendliche Fülle der Freude. Zusammenschmelzen aller trennenden Grenzen, Vereinigung des Kindes mit seinem Vater und seiner Mutter, mit seinem ewigen Ursprung. Einswerden zweier Liebender, Unendlichkeit der Liebe: UNIO MYSTICA.’

Weg zur Erleuchtung

Als Feind von Sekten und des ‘dressierten Erwachens’ rät der österreichische Mystiker nur eine einzige Übung, die freilich oft und immer wieder gemacht werden soll: ‘Laß dein körperliches Herz, nur als anschauliche Vorstellung, zu einem strahlenden Sonnenball aufbrennen und sage dir:

‘Mein göttliches Erbteil leuchtet als Seligkeit, Freiheit, Licht und Liebe in mir auf. Ich lasse meinen ganzen Leib von diesem Licht erfüllen, ich lasse es noch darüber hinaus strahlen, bis es in mir und um mich sonnenhaft hell wird.’ Dieser mystische Sonnenaufgang, den du in deinem materiellen Leibe nur als anschauliche Vorstellung erlebst, ist im Strahlkörper deines Bewußtseins unmittelbar wirksame, sichtbare Wirklichkeit. Mit dem Feuer deines göttlichen Willens verbrennst du wörtlich und wirklich alle Schwärzungen und Verzerrungen deines Bewußtseins.’

Die irdische Persönlichkeit

‘Christus ist der leitende Stern in der Nacht der geistig Träumenden. Um mich ist nicht mehr Nacht, um mich ist Morgenlicht. Ich bin der Hüter der Schwelle zu unendlicher Freiheit und unendlicher Liebe. Ich erwecke die Träumenden, die reif sind zum Erwachen, die erwachen wollen, und führe sie über die Schwelle im irdischen Leben oder im Tod. Diese Schwelle oder Pforte ist ein geistiger Zustand, kein Ort, so wenig wie Hölle oder Himmel. Ich bin der Geburtshelfer zu einer neuen Bewußtseinsstufe. Je nach meinem Gegenüber bin ich Erwecker, Befreier, Zerstörer, Tod.’

Wie ist ein Mensch, der es wagt, so zu sprechen? Elisabeth, die jüngere Schwester, antwortet: ‘Einfach, bescheiden, anspruchslos. Ohne Pathos. Er kleidete sich sehr einfach, liebte aber Farben. Steife Kragen und Krawatten waren ihm zuwider. Zu besonderen Anlässen trug er eine schwarze Schnürlsamtjacke. Er bewohnte ein einfaches Zimmer mit Flügel in der Anton-Rauch-Straße 41 in Innsbruck. Er liebte Blumen und Tiere und, in der Jugend, Edelsteine, die er aber nicht als Schmuck trug.’ ‘Als Ewige Sonne trage ich meine irdische Persönlichkeit als letzte, äußerste, allen sichtbare Verdichtung, als irdisches Werkzeug, als Auge und Ohr meines Geistes, der diese irdische Persönlichkeit mit ihren Fähigkeiten und Neigungen, ihren Stärken und Schwächen aufgebaut hat und sie wieder aufgeben wird, wenn meine Aufgabe auf der Erde erfüllt ist.’

Der innere Drang, Menschen zu helfen

‘Erster September neunzehnhundertdreiundvierzig. Merkwürdig ist, wie mich zuweilen immer wieder wie ein Sturm die Idee des Medizinstudiums überfällt. Auch diesmal kam sie wie ein plötzliches Fieber. Ich war schon fast zum Entschluß gelangt, nach dem Krieg Arzt zu werden. Da nahm ich mein Horoskop und sah, daß etwa vierzig Bindungen zur Kunst gegen zwanzig zur Medizin beziehungsweise Krankheit bestehen.’

‘Zweiundzwanzigster September. Nun bin ich wieder voll von schönen Plänen, Musik und Bildern, daß ich fast den Boden unter den Füßen verliere. Dazu drängt immer wieder die ungelöste Frage des Arztberufs. Der Forschertrieb kämpft gegen die Visionen, die stärker sind. Nur, ich muß helfen. Und tue ich das genug mit der Kunst? Es ist auch der Wille zur Macht über die Leiber und Seelen, der mich zum Arztberuf drängen will.’ ‘Zwanzigster Februar neunzehnhundertvierundvierzig. Die Schmerzen im Magen und Darm sind manchmal teuflisch, sie haben aber keinen Einfluß auf meine seelische Stimmung und Haltung. Außerdem ersparen sie mir im allgemeinen die tollen Kopfschmerzen, die ich oft habe. Macht euch keine Sorgen um mich. In meinem Körper muß sich etwas umwandeln, und das kann niemand verhindern.’

‘Wenn ich andere von ihrem Leid befreien soll - und das wollte ich doch immer mit allem, als Arzt und dann als Künstler - muß ich erst selber gelernt haben, das Leid zu besiegen, aus eigener Kraft. Denn ich muß ja dann auch allein helfen können. Wahres Helfen kommt doch nicht aus theoretischem Wissen, sondern dem Selbst-Erfahrenhaben. Weil ich nun selber mit aller Maßlosigkeit und Unruhe fertig geworden bin, kann ich auch anderen helfen. Viele Jahre lang hatte ich die Absicht, Gärtner zu werden, Blumen zu retten, die in Gefahr waren zu sterben. Vielleicht darf ich zu dieser alten Liebe nun bei den Menschen zurückkehren.’ Im Erzengelfeuer leuchtend, erinnert Max Prantl sich an den Augenblick, als er aus Gott ins selbständige Dasein trat. Kaum ein Tag ist inzwischen vergangen, überhaupt keine Zeit, obwohl Millionen Erdenjahre verstrichen sind. ‘Ein Engel hat nicht Menschengestalt. Er ist eine schwingende Lichtwolke. Ruft man ihn an, erscheint er für die inneren Sinne als Mensch. Alle Wesen waren einmal Engel. Wir wiederholen in jedem irdischen Leben unsere Entwicklung von Anfang an. Die irdische Geburt entspricht, als Abbild und Gleichnis, der himmlischen, unserem Austreten aus Gott. Jeweils wenige Jahre unseres Erdenlebens entsprechen unmeßbar langen Zeiträumen unserer gesamten Entwicklung. Niemand erkennt vor dem Erwachen seinen inneren Namen, der sein Wesen bedeutet und nicht das Wort ist, in das wir ihn irdisch übersetzen. Er ist geistige Schwingung, ein Flammenwesen bestimmter Art.’

Eine Sonne des Jenseits

Welcher Art sein Schwingen und Weben gewesen sein mag, verrät Prantls im Krieg aufgezeichnetes Selbsthoroskop:
‘Ich stehe hart am Rand der Skorpionhölle (wo ich noch der Liebe begegne). Es geht in die Freiheit. In welche Freiheit allerdings, ob hier oder dort, kann ich noch nicht entscheiden. Beides ist möglich und hängt vielleicht nur von meiner unbewußten Einstellung ab. Auch hier in diesem Horoskop ist eine umstürzende Wandlung angezeigt. Arbeit wartet auf mich, über der eine ungeheure strahlende Sonne steht. Ihr Licht ist aber nicht das unserer Tagessonne, das selbstverständliche Anerkennung bedeutet. Es ist ein fast erschreckendes, verzehrendes Licht in mystischer Glut, eine Sonne des Jenseits. Was die große Öffentlichkeit betrifft, werde ich einsam sein.’

Er blieb es, durch die Zeit zwischen Ruin und Wirtschaftswunder gehend wie durch eine Wüste. Wer sollte den reinen Geist seiner Märchen verstehen? Wer seine Bilder von Blumen, deren Seele als Licht aus allen Kelchen strömt?
Sein Hauptwerk, die Geschichte seiner eigenen mystischen Reise, heißt ‘Der Mensch ohne Angst. Licht aus der Herzmitte’.

‘Niemand hat ein Recht, zu strafen. Keine lichte Macht, am wenigsten Gott, verhängt irgendein Unheil. Lebe frei von Angst und Verkrampfung, und du löschst jede Schuld, jedes Karma wie in freudigem Spiel. Grüble nicht über vergangenes Unrecht, das du anderen oder das andere dir zugefügt haben. Lebe frei, leuchtend und liebeerfüllt, aber auch stark und aufmerksam. Das ist alles, was das göttliche Licht vom finsteren Karma-Gesetz, vom Gesetz der Schuld und Sühne übrigläßt. Fürchte nichts und niemand, fürchte dich um nichts und niemand. So lebst du eins mit dem Willen Gottes.’

Sein Gott stand jenseits der Kirchen, ‘ein über alle Horizonte brausendes Feuer, ein über alle Grenzen und Begriffe loderndes Licht’. Als ein Brennender spricht Max Prantl zu uns: ‘Ich bin der Tod, die Kraft der Verwandlung. Ich, Michael...’ Der innere Name. Das Wesen. Der Kämpfer. Erinnern wir uns an die Bedeutung dieses Erzengels! Er ist Hüter der Schwelle, Wächter an der Grenze zwischen Tag und Nacht. Er sendet die Träume,'Was ihr Michael nennt, ist längst nicht mehr da, ist schon in die ewige Heimat zurückgekehrt'. und er deutet sie auch. Er ist der blaue Engel des Todes, der unsere Seelen vor Dämonen beschützt und ins Jenseits geleitet. Er heilt die Kranken und überwindet das Chaos, den Drachen der Finsternis. Michael ist der Bote des Lichts.

Gemälde vom Sterbenden von Prantl

Vollendung des Werkes und Tod

‘Er ist sehr krank’, schreibt Elisabeth am ersten April neunzehnhundertdreiundfünfzig über ihren Bruder Max. ‘Nur mehr ein Schatten von einem Menschen. Medizinisch gesehen, ist seine Leber völlig zerstört. Er kommt mit niemandem zusammen und schreibt auch niemandem.’ Er lehnte jede ärztliche Behandlung ab. Seine Isolierung wurde total.

Als sein Buch fertig war, sagte er: ‘Ich werde nicht mehr lange hier sein.’ Dann veränderte sein Wesen sich elementar. Max Prantl, der - bei bescheidenem, zurückhaltendem Charakter - eine Art unangreifbarer Souveränität ausstrahlte, schien seinen Persönlichkeitskern zu verlieren. Denn 1952 schreibt er noch einmal an einen Freund: ‘Was Ihr Michael nennt, ist längst nicht mehr da, ist schon in die ewige Heimat zurückgekehrt.’

Am einundzwanzigsten Februar 1957 starb Max Prantl, der unbekannte Mystiker, ohne zu klagen, ja ohne überhaupt etwas zu sagen. Als Todesursache stellte der Arzt Magendurchbruch und Bauchfellentzündung fest. Er starb an der Schwelle des Wassermannzeitalters, das uns ungestümer verwandelt als je eines zuvor. Max Prantl wurde vierundvierzig Jahre alt.

 

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Max Prantl hat mehrere Bücher geschrieben, die zum meisten nicht sehr umfangreich waren. In der Vergangenheit wurden nur einige seiner Bücher herausgegeben. 1949 veröffentlichte er selber sein erstes Buch: 'Der Mensch ohne Angst. Licht aus der Herzmitte'. 1967 wurde 'Astrologie als Tiefenspychologie und Seelenheilkunde' vom Turm-Verlag veröffentlicht. 1969 wurde ebenfalls vom Turm-Verlag 'Es ist ein Ros entsprungen' herausgegeben. 1985 erfolgte eine Neuauflage von 'Licht aus der Herzmitte' bei Hermann-Bauer-Verlag. 1990 erschien bei Haymon-Verlag eine Märchen- und Bilder-Sammlung mit dem Titel 'Aus dunklen Talen'. Inzwischen waren um 1950 noch seine Bücher 'Die Geheime Offenbarung des Johannes in der Sprache der neuen Zeit' und 'Jesus Christus, Leben und Verkündigung - die Evangelien in der Sprache der neuen Zeit' als Artikelreihe in der Zeitschrift 'Mehr Licht' erschienen.

Seit einigen Jahren hat man sich in den Niederlanden bemüht, sein Werk zu übersetzen, aufs neue bekanntzumachen und womöglich in der niederländischen und deutschen Sprache (wieder) herauszugeben. Heute ist im niederländischen Sprachraum das ganze Werk in 4 Titel erhältlich, während es daneben auch wieder eine deutsche Herausgabe von 'Der Mensch ohne Angst' gibt. Weil es immer Menschen gibt, die die aufrichtige Sehnsucht hegen, das ganze Werk von Max Prantl lesen zu können, wird hier versucht, Interessenten entgegenzukommen und wird die Möglichkeit gegeben, die Bücher 'online' zu lesen.

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