Erinnerung

In dämmernden Herzensgrunden
Dein Bild blieb ewig jung.
Durch Trauer und Nächte und Sünden
leuchtet Erinnerung.

Leben durchflutet und Liebe
in seligen Strömen das Blau,
verlorne ewige Quellen
feuchten das Wüstengrau.

Aus lang verschüttetem Grunde
lächelt dein mahnendes Bild
und deinem segnenden Munde
leuchtet das tote Gefild.

Einmal noch blutet die Wunde,
einmal noch Unruh schwillt.
Ehern nahende Stunde
Qualen und Sehnsucht stillt.

Einmal noch dunkeln die Schatten,
das Licht wird todesschwer. -
Du Fülle der ewigen Heimat!
Da brennt keine Wunde mehr.

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